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Weil es draußen so kalt ist, habe ich, wegen der Wärme und so, mal ein bisschen Ofen gesehen. Aber nach einer Weile fühlte ich mich von flammenleckenden Lippen angegrinst.

Es schauerte mich heiß. Jaja, man sollte eben nicht zu tief in den Ofen gucken.

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Im Garten haben sich noch einige Blüten gezeigt.

In Norwegen gibt es einen See, den Seljordsvatn, in dem eine große Seeschlange leben soll. Immer mal wieder hat es Leute gegeben, die dieses „Ungeheuer“ gesehen haben. Ich gehöre nicht zu ihnen. Doch sah ich mit dem Rücken zum See einen Troll in der Felswand. Das geschieht selten. Denn Felsentrolle bewegen sich so langsam, das sie sich der Wahrnehmung des Menschen normalerweise entziehen. Zudem können sie ihre Gesichtszüge auf skurile Weise entgleisen lassen.

Aber manchmal gibt es eine  Überschneidung der Sichtachsen. In diesem Augenblick ist ihre Tarnung gekappt. 

  

                                                                                                      Aquarell  23×29 cm

Mein erster Eintrag soll dem Allgemeinwohl dienen!

Deshalb für alle fleischverbissenen Grillenthusiasten:

Nichts anbrennen lassen! (Moritat)

Im Garten am Baum sitzen still die Meisen in ihrem Festnest.
Während ein Gewitter laut das Fest nässt.

Die Kohle unter dem Grillrost, mit dem Fleisch darauf, nicht einmal mehr schmaucht.
Indessen Herr Meier, vom Donner ungerührt, blitzgetroffen, ein letztes Mal, noch, raucht.

So lasset denn, bei Gewitter das Fleisch in der Küche, liebe Leute mit den Schürzen.
Um nicht, wie Herr Meier, gegrillt zu Boden zu stürzen.

Also ab und zu nach oben schauen, falls es schauert, damit nichts anbrennt!

Falls jemand meint, meine Verse seien zu grausig, möchte ich auf das denkwürdige Ereignis aufmerksam machen, welches einst das ferne Barbecuedos erschütterte. Dort nutzten die meisten Bewohner eines Hochhauses den günstigen Fall-Passatwind aus, denn es war schon vorgekommen, dass die oberen Teilnehmer einer Rauchvergiftung erlagen, um ihre Lieblingspassion, das Balkongrillen, auszusitzen.

Aus heiterem Himmel traf ein quer treibender Kugelblitz die balkongespickte Häuserfront.

Der schreckliche Verlust einiger der weltweit talentiertesten Grillrostbeleger, welche die zur Verfügung stehende Fläche bis auf das letzte Bit ausnutzen konnten, um eine schnellstmögliche Versorgung der geifernden Anwesenden zu ermöglichen, haftet sicher noch im kollektiven Gedächtnis. Von ihren sagenumwobenen selbst erfundenen Brandbeschleunigern will ich nicht weiter schwärmen.

Wir, hier in unserer freien Internetwelt, hätten ja gar nichts davon erfahren, wenn nicht die ultraorthodoxen Hobbyfunker, mit dem illegal organisierten Equipment, z.B. Metallmaste und Kupferdrähte, geheim manuell gepulste, ungepufferte, binäre Signale gemorst hätten.

Bei all dem Unglück errang wenigstens die ungenierte Nachrichtenübermittlung noch einen Sieg.

Man fragt sich ja bei der Geschichte auch, was eigentlich mit den Blitzableitern in solchen Ländern los ist.