Am Wochenende dachte ich, dass ich mal wieder im Freien, unter dem Sternenhimmel übernachten könnte.

Also packte ich einige Utensilien zusammen und ins Kajak.

Mein Mitfahrer, eine kleine Singdrossel wartete ungeduldig auf mich.

An einem ehemaligen kleinen Hafen hinter dem Deich, setzte ich ein.

Auf Bild Nr. 2 kann der aufmerksame Betrachter ein zugewachsenes Rechteck erkennen. Das war der Hafen.

( Hier ereigneten sich dubiose Begebenheiten. Deswegen wird er nicht mehr benutzt. Näheres kann man hier unter der Kategorie Mythoreales: „Das Geheimnis der Pfahlsitzer“, finden.)

Weil der Wind erst aus dem Osten wehte und danach völlig stillstand, kam das auflaufende Wasser sehr spät an. Ich nutzte ein kleines Rinnsal, um herauszufahren.

Von dieser Stelle aus erreicht man die Hamburger Hallig nur in halbkreisförmiger Fahrt. Man muss das Vorland und Buhnen, die manchmal kilometerweit ins Wasser ragen, umfahren.

Aber es hat sich gelohnt. Die Lichtverhältnisse waren besonders schön.

Als ich ankam, war es schon ziemlich dunkel. Deshalb konnte ich bei jeder Schwimmbewegung das glitzernde Meeresleuchten sehen.

Zwar schlief ich nicht lange, doch machte diese Unternehmung das Wochenende zu einem besonderen Kurzurlaub.