Mein erster Eintrag soll dem Allgemeinwohl dienen!

Deshalb für alle fleischverbissenen Grillenthusiasten:

Nichts anbrennen lassen! (Moritat)

Im Garten am Baum sitzen still die Meisen in ihrem Festnest.
Während ein Gewitter laut das Fest nässt.

Die Kohle unter dem Grillrost, mit dem Fleisch darauf, nicht einmal mehr schmaucht.
Indessen Herr Meier, vom Donner ungerührt, blitzgetroffen, ein letztes Mal, noch, raucht.

So lasset denn, bei Gewitter das Fleisch in der Küche, liebe Leute mit den Schürzen.
Um nicht, wie Herr Meier, gegrillt zu Boden zu stürzen.

Also ab und zu nach oben schauen, falls es schauert, damit nichts anbrennt!

Falls jemand meint, meine Verse seien zu grausig, möchte ich auf das denkwürdige Ereignis aufmerksam machen, welches einst das ferne Barbecuedos erschütterte. Dort nutzten die meisten Bewohner eines Hochhauses den günstigen Fall-Passatwind aus, denn es war schon vorgekommen, dass die oberen Teilnehmer einer Rauchvergiftung erlagen, um ihre Lieblingspassion, das Balkongrillen, auszusitzen.

Aus heiterem Himmel traf ein quer treibender Kugelblitz die balkongespickte Häuserfront.

Der schreckliche Verlust einiger der weltweit talentiertesten Grillrostbeleger, welche die zur Verfügung stehende Fläche bis auf das letzte Bit ausnutzen konnten, um eine schnellstmögliche Versorgung der geifernden Anwesenden zu ermöglichen, haftet sicher noch im kollektiven Gedächtnis. Von ihren sagenumwobenen selbst erfundenen Brandbeschleunigern will ich nicht weiter schwärmen.

Wir, hier in unserer freien Internetwelt, hätten ja gar nichts davon erfahren, wenn nicht die ultraorthodoxen Hobbyfunker, mit dem illegal organisierten Equipment, z.B. Metallmaste und Kupferdrähte, geheim manuell gepulste, ungepufferte, binäre Signale gemorst hätten.

Bei all dem Unglück errang wenigstens die ungenierte Nachrichtenübermittlung noch einen Sieg.

Man fragt sich ja bei der Geschichte auch, was eigentlich mit den Blitzableitern in solchen Ländern los ist.