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Mit schwarzen Roben und den Pestmasken ausgerüstet, wandern Blässhühner über den Dieksee.

Sie achten auf frühe Anzeichen der Wasserpest.

Aus aktuellem Anlass:

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Inzwischen ist es 14 Tage her, das RollingStone Weekender Festival am Weissenhäuser Strand.

Es gab ein so großes Angebot auf drei Bühnen, dass es nicht möglich war, alle Bands zu sehen und zu hören.

Allerdings waren zwei Veranstaltungsorte eigentlich zu klein und mit zu niedrigen Bühnen bestückt. Im Baltic Festsaal war außerdem die Deckenhöhe zu gering und die Luft entsprechend schlecht.

Aber die Musik war gut. Angenehm war auch, dass man sich in dem Hotelzimmer mal zwischendurch etwas Ruhe gönnen konnte, um sich dann weiter ins Getümmel zu stürzen.

Viele Konzerte waren nur mit Gehörschutz durchzustehen. Wenn aufgrund der Schallwellen ein Flattern der Hosenbeine zu spüren ist, dann ist die eingeregelte Lautstärke schon Körperverletzung. Es sei denn, jemand ist sowieso durch vergangene Konzertbesuche schwerhörig. Ich finde es müsste eine eindeutige Obergrenze der zumutbaren Dezibel eingehalten werden. Dadurch würde sich, meiner Meinung nach, der Musikgenuss nur erhöhen.  Die zukünftige Generation wird die Generation schwerhörig sein.

Für mich waren übrigens die Cowboy Junkies eine besonders freudige Überraschung. http://latentrecordings.com/cowboyjunkies/

Nun ein paar Fotos: (Wenn man die Fotos anklickt erscheinen sie größer)

Heute wurde eine Entschädigung für das Grau der letzten Zeit geboten.

Don Quichottes Albtraum

den Kopf vergraben im Federkissen

die Gedanken aufgeflogen

wirr im Albtraum hin und her gerissen

voller Grauen angezogen

doch bedroht von ehernen Scheusalen

drei Flügel teilen gar den Mond

Jungfrauen in wolkenfeuchten Qualen

sie schreien gänzlich ungewohnt

visionenverfolgt sieht er die Gefahr

bevor sie so groß ist wie ein Dom

nur er nimmt die böse Saat im Wind wahr

und steht immerdar unter Strom

PS Mögen wir Don Quichotte so gerne, weil wir uns selbst in unnötigen Kämpfen gegen harmlose Windmühlen wiederfinden? Oder ist er ein Trost in unseren alltäglichen Schattenkämpfen? 

Gaukler der Film- Musik und Sportindustrie sind die  angesagten Ritter und Helden. Ist Don Quichottes Irrtum auch unser Irrtum?

Leider träumte Don Quichotte nicht vom Plutonium, von dem einige Gramm, genau verteilt, ausreichen würden, die ganze Menscheit zu vergiften. Er wußte auch nichts davon, dass die Erde zu einem Versuchslabor der Gentechnik, mit ungewissen Ausgang, geworden ist. Er sah nicht in seinen dunklen Nächten die Klimakatastrophe, einer Flutwelle gleich, über die Erde rollen

 und so weiter?

 

 

Am Wochenende dachte ich, dass ich mal wieder im Freien, unter dem Sternenhimmel übernachten könnte.

Also packte ich einige Utensilien zusammen und ins Kajak.

Mein Mitfahrer, eine kleine Singdrossel wartete ungeduldig auf mich.

An einem ehemaligen kleinen Hafen hinter dem Deich, setzte ich ein.

Auf Bild Nr. 2 kann der aufmerksame Betrachter ein zugewachsenes Rechteck erkennen. Das war der Hafen.

( Hier ereigneten sich dubiose Begebenheiten. Deswegen wird er nicht mehr benutzt. Näheres kann man hier unter der Kategorie Mythoreales: „Das Geheimnis der Pfahlsitzer“, finden.)

Weil der Wind erst aus dem Osten wehte und danach völlig stillstand, kam das auflaufende Wasser sehr spät an. Ich nutzte ein kleines Rinnsal, um herauszufahren.

Von dieser Stelle aus erreicht man die Hamburger Hallig nur in halbkreisförmiger Fahrt. Man muss das Vorland und Buhnen, die manchmal kilometerweit ins Wasser ragen, umfahren.

Aber es hat sich gelohnt. Die Lichtverhältnisse waren besonders schön.

Als ich ankam, war es schon ziemlich dunkel. Deshalb konnte ich bei jeder Schwimmbewegung das glitzernde Meeresleuchten sehen.

Zwar schlief ich nicht lange, doch machte diese Unternehmung das Wochenende zu einem besonderen Kurzurlaub.

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