Dezember 2009


Im Schnee

hin und her

zum Meer

Hin:

Rechts in der Mitte :

 

Blick zurück zu einem Menschen, der mir entgegenkam:

 

Auf dem Rückweg:

 

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Winterschlaf

 gefrorene Rosen

 Tage wie Nächte

 Quellfluss unter dem Eis

 Winterlebensstrom

 Sonnen- oder Mondaufgang?

Mein erster Eintrag soll dem Allgemeinwohl dienen!

Deshalb für alle fleischverbissenen Grillenthusiasten:

Nichts anbrennen lassen! (Moritat)

Im Garten am Baum sitzen still die Meisen in ihrem Festnest.
Während ein Gewitter laut das Fest nässt.

Die Kohle unter dem Grillrost, mit dem Fleisch darauf, nicht einmal mehr schmaucht.
Indessen Herr Meier, vom Donner ungerührt, blitzgetroffen, ein letztes Mal, noch, raucht.

So lasset denn, bei Gewitter das Fleisch in der Küche, liebe Leute mit den Schürzen.
Um nicht, wie Herr Meier, gegrillt zu Boden zu stürzen.

Also ab und zu nach oben schauen, falls es schauert, damit nichts anbrennt!

Falls jemand meint, meine Verse seien zu grausig, möchte ich auf das denkwürdige Ereignis aufmerksam machen, welches einst das ferne Barbecuedos erschütterte. Dort nutzten die meisten Bewohner eines Hochhauses den günstigen Fall-Passatwind aus, denn es war schon vorgekommen, dass die oberen Teilnehmer einer Rauchvergiftung erlagen, um ihre Lieblingspassion, das Balkongrillen, auszusitzen.

Aus heiterem Himmel traf ein quer treibender Kugelblitz die balkongespickte Häuserfront.

Der schreckliche Verlust einiger der weltweit talentiertesten Grillrostbeleger, welche die zur Verfügung stehende Fläche bis auf das letzte Bit ausnutzen konnten, um eine schnellstmögliche Versorgung der geifernden Anwesenden zu ermöglichen, haftet sicher noch im kollektiven Gedächtnis. Von ihren sagenumwobenen selbst erfundenen Brandbeschleunigern will ich nicht weiter schwärmen.

Wir, hier in unserer freien Internetwelt, hätten ja gar nichts davon erfahren, wenn nicht die ultraorthodoxen Hobbyfunker, mit dem illegal organisierten Equipment, z.B. Metallmaste und Kupferdrähte, geheim manuell gepulste, ungepufferte, binäre Signale gemorst hätten.

Bei all dem Unglück errang wenigstens die ungenierte Nachrichtenübermittlung noch einen Sieg.

Man fragt sich ja bei der Geschichte auch, was eigentlich mit den Blitzableitern in solchen Ländern los ist.

Suggestivfragen über die Liebe

 

1

Ist die Liebe wie ein Messer?

Entweder langweilig und stumpf

oder scharf wie eine Rasierklinge?

Was ist besser?

Ein sicherer Sparflammenstrumpf,

oder das lodernde Herz in der Schlinge?

2

Ist die Liebe wie ein Schwamm?

Entweder trocken und hart

oder weich und nass?.

Ist es besser klamm,

als im Fatamorganaland erstarrt

oder überschäumend im berstenden Fass?

3

Ist die Liebe wie eine Suppe?

Entweder fade und zu kalt

oder feurig und verheizt?

Ist es völlig schnuppe,

ob der warme Klang gar zu bald verhallt

oder die Liebesbrandblase Narben beizt?

 4

Oder ist die Liebe wie die Kraft der Hände,

welche zwei Klingen aneinanderreiben,

sodass sie sich schärfen und erhitzen?

Ist sie dann am Ende?

Kann man geöffnet zugetan bleiben?

Von sich abgebend einnehmen und nicht besitzen?

Liebe ist Sturm und Windstille, fragil und komplex,

ist Verstand und Gefühl, Geist und Sex.

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Manchmal ist Liebe einfach

alles

ist nicht mehr und nicht weniger

ist da

dann ist die Liebe

das Glück

 

 

 

 

 

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 Schwimmen im Meer

  

dahingleiten zwischen den Welten

schwerelos im Scheidepunkt der Sphären

die Zeit aufheben

auf den Grund der Einen

an der Oberfläche der Anderen

einfach leben

nicht hier noch dort hin

alles Sehnen sein lassen

in der Mitte umhüllt

getragen von dem Wasser

gehalten von der Atemluft

gleich gewichtet erfüllt

  

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